SC Union Ohligs

 

Am 3. September 1949 wurde der neue Großverein SC Union Ohligs in der Ohligser Festhalle gegründet. Dr. Oskar Bachteler, der einen großen Anteil an den Bestrebungen zur Fusion hatte, wurde erster Präsident der Union. Die Vereinsfarben erhielten symbolische Bedeutung, blau und gelb, wie die Farben der Stadt. Ende Juni 1950 konnte der SC Union dann auch seine neue Heimat, das Stadion am Herman-Löns-Weg beziehen. Bereits Ende der zwanziger Jahre hatten Freiwillige des Arbeiter-Sportvereins den Platz erstellt. Nun wurde der Platz, unter Beteiligung vieler Mitglieder, zum Stadion ausgebaut.

 

Der sportliche Weg der ersten Solinger Vertragsfußballmannschaft begann schonmal sehr verheißungsvoll. Im Zuge einer Neugliederung des DFB mit der Einteilung der Fußballklassen in Oberligen und zweiten Ligen, wurden die Blau-Gelben noch im selben Jahr der Gründung in die zweite Liga West aufgenommen. Die Ohligser spielten so gegen Mannschaften, wie den Meiderichen SV, VfL Bochum und VfL Benrath. In der zweiten Liga West gab es für den SC Union in den ersten zwei Spielzeiten jeweils einen 14. Tabellenplatz. .

In der Saison 1951/52 spielten die Ohligser ihre bis dato beste Runde und gewannen unter anderem gegen Borussia Mönchengladbach. Am Ende belegte man den zwölften Tabellenplatz. Aufgrund einer Zusammenlegung der zweiten Ligen, waren jedoch acht Teams zum Zwangsabstieg verurteilt. Der SC Union war eins dieser. Zum Abschlussspiel gegen Marathon Remscheid kamen 8.000 Zuschauer nach Ohligs und sahen ein 1:1-Unentschieden, welches den Rivalen aus der Röntgenstadt vor dem Abstieg rettete.

Dem SC Union bescherte das Spiel zwar eine gute Kasse, der Abstieg sollte aber Folgen haben. Viele Spieler wanderten ab, eine neue Mannschaft stellte sich in der neu gebildeten Amateurliga vor. Der SC Union spielte nun mit dem Stadtkonkurrenten 1. Spvg. Gräfrath in einer Klasse. Das erste Jahr in der Amateurliga sollte auch gleich erfolgreich werden. Die Ohligser holten die Gruppenmeisterschaft 1953. Die Entscheidungsspiele um die Meisterschaft und den Aufstieg gegen die übrigen Gruppensieger FC Styrum und Homberger SV gingen jedoch verloren. Auch in den folgenden Jahren schlug sich der SC Union Ohligs sehr gut in der Amateurliga. In der Saison 1953/54 wurde man dritter, 1954/55 sogar zweiter.

Der sportliche Weg der ersten Solinger Vertragsfußballmannschaft begann schonmal sehr verheißungsvoll. Im Zuge einer Neugliederung des DFB mit der Einteilung der Fußballklassen in Oberligen und zweiten Ligen, wurden die Blau-Gelben noch im selben Jahr der Gründung in die zweite Liga West aufgenommen. Die Ohligser spielten so gegen Mannschaften, wie den Meiderichen SV, VfL Bochum und VfL Benrath. In der zweiten Liga West gab es für den SC Union in den ersten zwei Spielzeiten jeweils einen 14. Tabellenplatz.

Zur Saison 1956/57 griff wieder einmal der Verband in den sportlichen Werdegang der Union ein. Es stand die Neuorientierung des Amateurfußballs in den oberen Klassen an. Eine Verbandsliga und eine Landesliga wurden gebildet. Wieder einmal rutschte die Union in eine niedrigere Klasse, weil die Instanzen es so wollten. Die Union spielte also fortan zusammen mit dem FC Solingen 95 und dem VfL Wald in der Landesliga. Im Jahre 1963 stieg der SC Union erstmals in die Verbandsliga auf. Mit einem 3:3-Remis gegen die SSVg Velbert machten die Ohligser den Meistertitel in der Landesliga klar.

Nach einem mäßigen 12. Platz in seiner ersten Verbandsliga-Saison, deutete sich in der Spielzeit 1963/64 der Sturz in die Tiefe an. Innerhalb von zwei Jahren stieg man von der Verbandsliga in die Bezirksklasse ab. In der Saison 1965/66 trat daher die denkwürdige Lage ein, dass der SC Union mit zwei Mannschaften in der selben Klasse spielte. Wie nicht anders zu erwarten, stieg die Union am Ende der Saison wieder in die Landesliga auf. In den folgenden Spielzeiten belegten die Blau-Gelben den zweiten und dritten Tabellenrang.

1968 übernahm Egon Stüllenberg die Nachfolge von Max Butz, welcher bis dato das Amt des Präsidenten und Vorsitzenden bekleidete. Stüllenberg verpflichtete mit Horst Franz einen Aktiven vergangener Jahre als Spielertrainer. Im folgenden Jahr gelang Franz mit der Union der Aufstieg in die Verbandsliga. Auch ein halbes Jahrhundert später, bleibt vielen Solinger Fußballfreunden diese Saison unvergessen. Die Spielzeit 1968/69 war nämlich durch einen Zweikampf zwischen dem SC Union Ohligs und der 1. Spvg. Gräfrath geprägt. Im letzten Spiel der Meisterschaftsrunde gewann die Union auf eigenem Platz vor der Rekordzuschauerzahl von 12.000 das direkte Aufeinandertreten mit 3:1 und war Meister vor den bis dahin punktgleichen Gräfrathern. Zur Aufstiegsmannschaft vom 18. Mai 1969 gehörten die Spieler: Schulte, Hedrich, Fuxen, Hartmann, Franz Spitzer, Szillat, Müller, Knoblauch, Herbeling, Parr, Göttling, Stüpp und Zickel.

Das Aufstiegsjahr in der Verbandsliga schloß die Union mit einem hervorragenden dritten Platz ab. Wegen der Anlage des lange erwünschten Rasenplatzes im Stadion am Herman-Löns-Weg, mussten die Ohligser einige Spiele der Saison 1970/71 auf dem Platz an der Baverter Straße bestreiten. Am Ende konnte ein achtbarer achter Platz erreicht werden.

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